Theatersommer 2021 mit Christian Dolezal, Tania Golden, Daniela Golpaschin, Boris Popovic, Ernst Kurt Weigel, u.a. Der Zerrissene, Komödie nach Johann Nestroy 30.06.2021 - 07.08.2021




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1. Juli - 7. August 2021


DER ZERRISSENE


KOMÖDIE nach Johann Nestroy
REGIE Dominic Oley
MIT Christian Dolezal, Miriam Fussenegger, Tania Golden, Kajetan Dick, Josef Ellers, Boris Popovic, Sigrid Hauser, Maria Astl, Samuel Pock

Musikalische Leitung Milos Todorovski
Komposition Matthias Jakisic/Milos Todorovski
Akkordeon Milos Todorovski
Kostüme Almasa Jerlagic
Bühnenbild Judith Leikauf und Karl Fehringer



Diese 1844 in Wien uraufgeführte Posse mit Gesang in drei Akten, zählt zu den großen Schätzen dieses österreichischen Autors, der stets scharfsinnig und -züngig Obrigkeiten zu provozieren wußte. Abweichungen aus den eingereichten Textfassungen (Extempores), ließen Zensurspitzel aus deren Fassung geraten. Dieselben zerrten Johann Nestroy, der in seinen Stücken stets selbst mitwirkte, von der Bühne, um ihn kurzerhand in Kerkerhaft zu werfen.



INHALT


Der Zerrissene handelt vom allzu reichen und folglich emotional verkümmerten Herren von Lips, der alles hat und dem nichts mehr etwas wert ist. Dieser Herr von Lips beschließt, die Nächste, die zur Tür hereinkommt, zu ehelichen. Das Wagnis wird zum Verhängnis. Die ihm zugetane Madame von Schleyer ist die verflossene, entführt geglaubte, Geliebte des groben Schmiedes Gluthammer, weshalb die beiden Hähne in einen Raufhandel geraten und über den Balkon in einen reißenden Fluss stürzen. Lips überlebt und erfährt eine wunderliche Wandlung...


Karten-Telefon: 07434/44600
E-Mail: reservierung@theatersommer.at








ENSEMBLE


Christian Dolezal
© Ingo Pertramer

Christian Dolezal – Herr von Lips, ein Mann mit Kapital


Christian Dolezal wurde 1971 in Wien geboren, wo er nach seinem Schauspielstudium seine ersten Engagements bei den Wiener Festwochen und am Volkstheater erhielt. Von 2007 bis 2010 arbeitete er am Schauspielhaus Wien. Danach u.a. am Volkstheater, dem Theater in der Josefstadt und der Volksoper. Im Rabenhoftheater gab es ihn u.a. in „Iba de gaunz oamen Leit“ von Christine Nöstlinger und in der Soloperformance „Das bin doch ich“ von Thomas Glavinic zu sehen. Unter der Regie von Hermann Beil schuf er das Schnitzler-Solo „Spiel im Morgengrauen“, mit welchem er auf Balkantournee ging und u.a. in Chicago am „Festival of best european soloperformances“ und am Berliner Ensemble gastierte.

Christian Dolezal ist Gitarrist und ehemaliges Gründungsmitglied der Band „Sofasurfers“. Er arbeitet auch immer wieder für Film und TV – beispielsweise im Wiener „Tatort“, „Die Kinder der Villa Emma“ oder im Kinofilm „Die Frau in Gold“ als „Felix Landau“ und in den letzten Jahren höchst erfolgreich in den ORF-Serien „Schlawiner“ und „CopStories“.

Weitere Engagements führten ihn u.a. ans Landestheater Linz, wo er den Herrn von Rappelkopf im Stück „Der Alpenkönig und der Menschenfeind“ gab, und ins Wiener Rabenhof-Theater, wo er als Kult-Kieberer im Stück „Kottan ermittelt“ zu sehen war.

Zuletzt spielte er einen Kommissar in der Fernsehserie „M - eine Stadt sucht einen Mörder“ unter der Regie von David Schalko. Die Serie war im März 2019 im ORF zu sehen. An der Volksoper war bzw. ist Dolezal bei den Produktionen „Der Mann von la Mancha“ bzw. „Wonderful town“ auf der Bühne.

Beim Theatersommer Haag wirkte er 2013 in der erfolgreichen Produktion „Jägerstätter“ sowie 2017 bei der Produktion „Don Quijote“ mit. 2018 spielte er in Haag in „Was ihr wollt“ die Rolle des Malvolio und in diesem Jahr spielte er in „Maß für Maß“ den „Angelo“.
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Miriam Fussenegger

Miriam Fussenegger – Kathi, eine junge Frau mit ehrbarem Auftrag


Miriam Fussenegger wurde 1990 in Linz geboren und absolvierte ihr Schauspielstudium am Max Reinhardt Seminar in Wien. Bereits während des Studiums spielte sie in Horváths Kasimir und Karoline, in Maries Lieben nach Schnitzlers Anatol am Schönbrunner Schlosstheater, als Titania in Shakespeares Ein Sommernachtstraum am Max Reinhardt Seminar, sowie in Klaus Maria Brandauers Lesung Peer Gynt die Solveig (gemeinsam mit dem NDR Sinfonieorchester).

Es folgten Zusammenarbeiten unter anderem mit dem Musikverein Wien, Werk X Wien, dem Stadttheater Klagenfurt und dem Rabenhoftheater. 2015 spielte sie bei den Salzburger Festspielen die Lucy Brown in der Inszenierung Mackie Messer. Eine Salzburger Dreigroschenoper, 2016 die Buhlschaft im Salzburger Jedermann.

Neben ihrer Theaterarbeit steht sie regelmäßig für Film und Fernsehen vor der Kamera, darunter die Oberösterreich Landkrimis, der historische Dreiteiler "Maximilian" und die TV Serie "Walking on Sunshine".
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Boris Popovic
© Ingo Pertramer

Boris Popovic – Spozo, ein „Freund“ von Lips


Boris Popovic wurde 1982 in Graz geboren. Mit elf Jahren fing er an Schlagzeug zu spielen und zwei Jahre später nahm er mit der Band „Cannonfodder“ sein erstes Album auf. Er spielte Konzerte in Österreich, Slowenien, der Schweiz und Ungarn, wo er im Jahr 2000 mit seiner zweiten Band „Sick of Silence“ auch beim Sziget-Festival in Budapest auftrat.

2003 fing er das Schauspielstudium an der Kunstuniversität Graz an und zog bereits im letzten Studienjahr nach Memmingen in Deutschland, wo er für drei Jahre festes Ensemblemitglied des Landestheaters Schwaben wurde. Sein Schauspielstudium schloss er nebenher ab und diplomierte im Jahr 2007.

2009 zog es ihn aus privaten Gründen, sowie dem Wunsch nach Veränderung und der Sehnsucht nach einer Großstadt nach Wien. Dort lebt und arbeitet er seither als freier Schauspieler für Film/TV, sowie Theater und hatte Engagements und Auftritte unter anderem am Rabenhof, im Dschungel Wien, im TAG, in der Drachengasse, im Off-Theater, im Palais Kabelwerk, im Theater Nestroyhof-Hamakom und zuletzt häufig im Bronski und Grünberg Theater.

2012 begann er auch wieder seiner musikalischen Neigung nachzugehen und spielte zwei Konzerte in Wien als Schlagzeuger im Rahmen des Singersongwritercircus, sowie zwei Reunion Konzerte mit seiner Stammband Cannonfodder 2016 und 2017 in Graz.

2013 gewann „Habe die Ehre“, eine Inszenierung der Wiener Wortstätten, den Nestroypreis als beste Off-Produktion. Darin spielte er die Rolle des Bruders, welcher versucht, sich gegen den Willen des Vaters, der von ihm den Ehrenmord an der eigenen Schwester fordert, aufzulehnen.

Im Frühjahr 2015 debütierte er am Vorarlberger Landestheater in Bregenz als „Christian“ im Stück „Cyrano de Bergerac“ von E. Rostand und im Herbst desselben Jahres folgte gleich der zweite Gastvertrag als „Samir“ in der Uraufführung „Medusas Floß“ von Petra Maria Kraxner unter der Regie von Alice Asper.

2016 begann sehr ereignisreich, da zwei Filme („Agonie“ und „Las Meninas“) bei europäischen Filmfestivals ihre Premieren feierten (Berlinale, Diagonale), in denen er mit einer Neben-, sowie einer Hauptrolle zu sehen war.

Seit 2017 spielt er auch wieder regelmäßig Sommertheater zum Beispiel im Wiener Lustspielhaus, in Laxenburg und 2019 beim Theatersommer in Haag.

2018 drehte er zwei Kurzfilme, sowie einen Independentspielfilm „Je suis Auto", in dem er eine der Hauptrollen spielte, als tschechischer Möchtegernmafiosi. Der Filmstart wird für Ende des Jahres erwartet.

Seit 2016 spielte er jede Saison einmal im Bronski und Grünberg Theater, darunter in „Homme alone" und „Titanic" von Dominic Oley, sowie zuletzt in „Schuld und Sühne" unter der Regie von Alex Pschill.
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Josef Ellers
© Philine Hofmann

Josef Ellers – Wixer, ein „Freund“ von Lips



Josef Ellers wurde in Klagenfurt geboren und studierte Schauspiel an der MUK Universität der Stadt Wien. 2005 gab er mit der Rolle des Friedrich von Trapp (»The Sound of Music«) sein Bühnendebüt an der Volksoper Wien. Weitere Engagements beinhalten Piccolo (»Im weißen Rössl«) in den Wiener Kammerspielen, diverse Rollen am Wiener Rabenhof-Theater und am Wiener Theater der Jugend sowie Philipp in Arthur Schnitzlers »Komtesse Mizzi« und die Titelrolle in »Leutnant Gustl« im Thalhof Reichenau.

2013–2016 war Josef Ellers Ensemblemitglied am Wiener Theater in der Josefstadt, wo er zuletzt u. a. als Gavrillo Princip (»Die Schüsse von Sarajevo«) zu sehen war. 2017 und 2018 gastierte er am Stadttheater Klagenfurt für die Produktionen „Rumpelstilz!“ und "Jannik und der Sonnendieb“ und spielte am Bronski & Grünberg Theater in Wien Richard in „Richard III.“ sowie Brutus in Shakespeares „Julius Caesar.“ Zudem tritt er mit dem Monolog »#Werther«, einer Dramatisierung von Goethes Briefroman »Die Leiden des jungen Werther«, regelmäßig in Schulen des deutschsprachigen Raumes auf. 2018/19 übernahem er die Rolle des jungen Ermittler Hausmann in der internationalen Serie „Liebermann“ welche 2020 im ORF zur Ausstrahlung kommt.
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Tania Golden
© MKB-Photography

Tania Golden – Gluthammer, ein Schlosser mit Bluthochdruck


Tania Golden, geboren 1966 in Sydney, Australien, lebt und arbeitet in Wien. Ausbildungen zur Schauspielerin, Sängerin, Regisseurin und Kulturmanagerin erfolgten in Wien, Köln, und Los Angeles. Die Bandbreite ihrer künstlerischen Tätigkeit erstreckt sich über viele, sehr unterschiedliche Genres.

Sie hat seit über 30 Jahren Bühnenerfahrung als Schauspielerin und Sängerin in freien Produktionen, Mittelbühnen und in großen Häusern in Österreich, Deutschland und Schweiz, u.a. Theater in der Josefstadt (9 Jahre Ensemblemitglied), Landestheater Salzburg (Festspiele), Vereinigte Bühnen Wien („Mozart!“ „Mary Poppins“), Schauspielhaus Wien (unter der Leitung von Barrie Kosky und Airan Berg), Volksoper Wien („Gypsy“) und zahlreiche Gastspiele und Engagements in Europa.

Gelegentlich arbeitet Tania Golden für Film und Fernsehen, zuletzt in „Murer-Anatomie eines Prozesses“ von Christian Frosch. Arbeiten als Regisseurin begannen 2001 im Rabenhof Wien, zuletzt fand 2019 im Kosmos-theater in Wien eine Inszenierung statt. 2020 spielte sie Baden in “Anatevka“ und seit der Unterbrechung durch die Pandemie in diversen Videoproduktionen mit. Seit 2007 ist sie im Dozententeam der Schauspielschule Krauss. Sie ist Obfrau des Vereines „Artists for Austria-creative pool“.
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Kajetan Dick

Kajetan Dick – Krautkopf, ein Pächter mit Scherereien


Geboren 1974 in Wien
Seit Abschluss des Schauspielstudiums am Franz Schubert Konservatorium Wien im Jahr 2000 tätig als Schauspieler, Sprecher, Puppenspieler und Regisseur am Theater und im Film in Österreich und Deutschland.

Im Jahr 2015 gründete er mit Verena Divjak das Figurentheater Leiterwagerl und seitdem touren sie mit ihren Stücken wie „Die dumme Augustine“, „Bremer Stadtmusikanten“, „Kleiner Bruder Watomi“ und vielen mehr durch Österreich.

Im Jahr 1999 arbeitet er das erste Mal mit Ernst Kurt Weigel und Grischka Voss und ist seither ständiges Ensemblemitglied des Bernhard Ensembles und im Vorstand vom OFF Theater Wien.

Von 2014 bis 2019 war er bei den Sommerspiele Melk in unterschiedlichen Rollen zu sehen.

Als freier Schauspieler arbeitete er in der freien Szene in Wien unter anderem am Kosmostheater, Rabenhof, WUK, Dschungel Wien, Das OFF Theater uvm.

Er drehte für Kino- und TV-Produktionen mit Marie Kreutzer (2021 „Corsage“, 2014 „Gruber Geht“ und „Sendung ohne Namen“). 2019 mit Mirjam Unger „Vorstadtweiber“. Für David Schalko spielte er in „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“, „Braunschlag“ und „Altes Geld“. Ebenso drehte er mit Stipsits/Weissgram, Wolfgang Murnberger und Nina Kusturica.
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Sigrid Hauser

Sigrid Hauser – Madame von Schleyer, eine Dame mit Billet


Die gebürtige Wienerin studierte an der Wiener Musikhochschule und am Wiener Konservatorium ?Sie war und ist unter anderen auf Bühnen in München, Zürich, Hamburg, Berlin und Wien zu sehen. Ein musikalischer, vielseitiger Wirbelwind.

Sie schreibt und übersetzt für die Bühne und das Fernsehen. Zuletzt erschienen im Verlag „Schultz & Schirm“ die „Sommernachtstraum“-Bearbeitung „Herr Zettel ist verwirrt“ (gemeinsam mit Michael Niavarani) und die Übersetzung der englischen Musicalparodie „Thrones“

Die Künstlerin hat auch drei erfolgreiche Soloshows auf die Bühne gebracht: „Glanz und Gloria“, „höchstpersönlich“, „Sex and the Sigrid“ und den Soloabend mit Orchester „PUR“ an der Wiener Volksoper.

Weiters kennt man sie natürlich aus Film- und Fernsehrollen, z. B. in „Polly Adler“, „Schnell ermittelt“, von der preisgekrönten Kultserie „Die kranken Schwestern“ bis zum Kinofilm „Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein“ (2019) – um nur einige zu nennen.

Sigrid Hauser war und ist oft in München am Gärtnerplatz Theater zu Gast und dort in Produktionen wie „Im weißen Rössl“, „Das Lächeln einer Sommernacht“ u.v.a. zu sehen.

Für ihre Darstellung der „Frau Calabré“ in der Uraufführung des Musicals „Drei Männer im Schnee“ war sie auch für den Deutschen Musicaltheaterpreis 2019 nominiert.

Aber auch an der Wiener Volksoper ist sie gern gesehener Gast und brillierte in vielen Stücken, von „Guys & Dolls“ über „Hello Dolly“ bis hin zur „Csárdásfürstin“, in der sie auch in der kommenden Saison zu sehen sein wird

Weitere Stationen in Wien sind das Globe Theater, unter anderem in Niavaranis Erfolgsproduktion „Romeo und Julia“, oder das Theater im Park „Das kenn ich-was ist das?“ mit Otto Jaus, Michael Niavarani und Swobodas philharmonischem Quartett.

Kurz zusammengefasst: Sigrid Hauser ist ein Multitalent, die durch ihre Vielseitigkeit gekonnt die Register Ihres Könnens zieht und so immer durch Qualität überzeugt.
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Samuel Pock
© Christian Ariel Heredia

Samuel Pock – AJ, ein Servantus von Lips / Secondo, Servantus bei Krautkopf


Samuel Pock kam 1992 in Wien auf die Welt, absolvierte dort Volksschule und Gymnasium und begann danach ein Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre in Glasgow, Schottland, das er jedoch nach einem Jahr abbrach, um in Wien die Schauspielschule Krauss zu besuchen. Gleich nach seinem Abschluss 2015 spielte er in München in einer Produktion des Stückes „norway.today“ (I. Bauersima) die Rolle des August, darauf folgten Gastspiele in mehreren deutschen Städten.

Von 2016 bis 2019 war er Ensemblemitglied des Theaters Tribüne Linz in der oberösterreichischen Landeshauptstadt, wo er u.a. als Andri in „Andorra“ (M. Frisch), Werther in „Die Leiden des jungen Werther“ (J. W. v. Goethe), Romeo in „Romeo und Julia“ (W. Shakespeare) und Alfred in „Geschichten aus dem Wiener Wald“ (Ö. v. Horváth) zu sehen war. Es folgten die Rückkehr nach Wien und eine weltweite Gesundheitskrise.

Seit 2021 ist Samuel Pock Mitglied des Lichtzeit Ensembles, und spielt in dessen erster Theaterproduktion („Alma Mahler-Werfel. Die Lust zu brennen“), die im September Premiere hat, die Rollen mehrerer Liebhaber der Femme fatale. Samuel Pock ist ledig und lebt in Wien.
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Maria Astl
© Apollonia Theresa Bitzan

Maria Astl – Jojo, ein Servantus von Lips / Firsti, Servantus bei Krautkopf


Maria Astl wurde 1991 in Wien geboren, wo sie 2013 ihr Schauspielstudium abschloss. Seither ist sie an verschiedene Bühnen in Österreich und Deutschland tätig. Bisherige Engagements führten sie u. a. ans Theater Drachengasse, Theater in der Josefstadt, Innsbrucker Kellertheater, Salzburger Straßentheater, Komödie Bielefeld, Theater der Jugend, Ensemble Porcia.

Außerdem mitbegründete sie im Jahr 2018 das Ensemble Club 3 mit dem sie bereits drei erfolgreiche Stücke mitproduzierte. 

In diesem Jahr ist sie zum ersten Mal beim Theatersommer Haag zu sehen.
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AUTOR


Johann Nestroy
Foto: wikipedia

Johann Nestroy


Johann Nepomuk Eduard Ambrosius Nestroy wurde am 7. Dezember 1801 in Wien geboren. Er war Schauspieler, Sänger und Bühnenautor. Sein literarisches Werk gilt neben dem von Ferdinand Raimund als das bedeutendste und populärste des Alt-Wiener Volkstheaters.

Dem Wunsch der Familie, wie sein Vater eine juristische Laufbahn einzuschlagen, setzte Johann schon früh seine künstlerischen Neigungen entgegen und trat als Musiker und Sänger auf. Im Jahre 1822 beendete er sein Jura-Studium und begann seine Karriere als Opernsänger. Nach Engagements in Österreich und Amsterdam wechselte er 1826 ins Schauspielfach. Er spielte zunächst in Brünn, dann in Graz, und begann im Jahre 1831 im Theater an der Wien seine Laufbahn als erfolgreicher Theaterschriftsteller.

Nestroys Stücke wirkten leicht und oberflächlich, boten jedoch stets Raum für Improvisation und damit Kritik an politischen oder sozialen Gegebenheiten. Vom Publikum gefeiert geriet Nestroy immer wieder in Konflikt mit der Zensur. Bis heute gehören seine Stücke zum beliebten Repertoire vieler deutschsprachiger Bühnen.

Johann Nestroy verstarb am 25. Mai 1862 in Graz und wurde dort beigesetzt. Erst im Jahre 1890 wurde er in ein Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof umgebettet.

Quelle: Johann Nestroy - Biografie und Inhaltsangaben
https://www.inhaltsangabe.de/autoren/nestroy/
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REGIE, TEXT


Dominic Oley
© Jan Frankl

Dominic Oley


Geboren in Meerbusch, Deutschland.
Schauspielstudium Max am Reinhardt Seminar Wien.

Vontobel-Preisträger für "Liebe mich." (Text / Regie: Rene Pollesch).

Seit 2009 als freier Autor, Regisseur, Schauspieler in und von Wien aus tätig.

Regiearbeiten: (Text/Regie): Bronski und Grünberg, Schauspiel Essen, TAG Wien, Schauspielhaus Wien, Landestheater Sankt Pölten.

Dramatikerstipendium der Litera-Mechana.
Ensemblemitglied am Theater in der Josefstadt.
Zahlreiche Film und Fernseharbeiten.
Lehrauftrag am Max Reinhardt Seminar für Textbezogene Sprachgestaltung.

Als Schauspieler - Arbeiten mit:
Barbara Weber, Raphael Sanchez, Rene Pollesch, David Bösch, Anselm Weber, Stephanie Sevella, Roger Vontobel, Bettina Hering, Gil Mehmert, Stephanie Mohr, Josef Köpplinger, Michael Kreihsl, Constanze Ruhm, David Rühm, Wolfgang Murnberger, Herbert Föttinger, Birgit Doll, Fabian Alder, u.a.

Bisher war Dominic Oley in Haag bei „Ein Sommernachtstraum“ (2011) und bei der Produktion „Jägerstätter“ (2013) auf der Bühne zu sehen.
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BÜHNENBILD


Karl-Fehringer-und-Judith-Leikauf

Judith Leikauf, Karl Fehringer


Seit ihrer Studienzeit an der Universität für Angewandte Kunst in Wien arbeiten und leben Judith Leikauf und Karl Fehringer als Künstlerteam zusammen. Nach anfänglichen Rauminstallationen, Videos und konzeptuellen Arbeiten haben sie ihren Schwerpunkt immer mehr auf gemeinsame Bühnenbilder und Theaterausstattungen verlegt.

Ihre Arbeit führte sie neben diversen Sommerfestspielen (Carinthischer Sommer, Leharfestival, Sommerspiele Melk, operklosterneuburg) quer durch Österreich (Stadttheater Klagenfurt, Graz, Landestheater Linz, Theater Baden) an das Theater St.Gallen ("Nozze di Figaro", "Shoppen und Ficken", "Cinderella") und das Staatstheater Ekaterinburg ("Wiener Blut").

In Wien waren ihre Bühnenbilder und Gesamtausstattungen u.a. am Volkstheater, dem Theater in der Josefstadt, den Kammerspielen, Renaissancetheater, Rabenhoftheater und Metropol zu sehen;

in Deutschland am Schauspielhaus und der Oper Kiel ("My Fair Lady", Lustige Nibelungen"), dem Theater Regensburg ("Orpheus in der Unterwelt"), dem Theater Erfurt ("Evita"), Theater Freiburg (" Die kleine Meejungfrau"), dem Staatstheater am Gärtnerplatztheater ( "Wiener Blut", "Die Faschingsfee", "Peter Pan", "Viktoria und ihr Husar", "Cinderella", "Dschungelbuch") sowie der Staatsoperette Dresden ("Frau Luna").

Gemeinsam haben sie an die 120 Theaterprojekte realisiert, darunter viele Uraufführungen wie "Casanova" von Paulus Hochgatterer, "Krautflut" von Franzobel, "Dark Side of the Moon" von Andreas Staudinger, "Insomnia" von George Tabori, das Singspiel "Der Flaschengeist" und die Oper "Momo" von Wilfrid Hiller sowie die kontinentale Erstaufführung von "Tschitti Tschitti Bäng Bäng" am Gärtnerplatztheater München.

Regelmäßig Zusammenarbeit mit den Regisseuren Michael Schachermaier, Josef E. Köpplinger, Nicole Claudia Weber, Werner Sobotka und Andy Hallwaxx.

www.stagedesign.at
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MUSIK


Matthias Jakisic

Matthias Jakisic – Komposition


Matthias Jakisic wurde 1977 in St.Pölten, Niederösterreich, geboren und ist seit seinem 17. Lebensjahr beruflich als Musiker tätig. Anfänglich tourte er vorwiegend mit Bands durch heimische und internationale Gebiete. Immer mehr konzentrierte sich Jakisic Mitte der 90er-Jahre auf die Studiosituation und so enstanden über 100 Tonträger, bei denen Jakisic mitwirkte.

Zusammenarbeit mit Phil Gould (Level42), Christian Eigner (Depeche Mode), Al Slavik (Alphaville), Bauchklang, Peter Kruder, Otto Lechner, Hallucination Company, Kommando Elefant und viele mehr.

Nach einem Aufenthalt in England erfolgten die ersten Tanz-/Theaterproduktionen für den Dschungel Wien, wo er anschließend vom Burgtheater als Komponist übernommen wurde. Es folgten acht Jahre im Burgtheater mit unzähligen Produktionen u.a. mit Peter Stein, Georg Schmiedleitner, Herbert Fritsch usw. Parallel dazu war er auch Komponist bei den Salzburger Festspielen, im Schauspielhaus Graz, im Landestheater St.Pölten, Theater Regensburg, Schauspielhaus Graz und einigen anderen.

Jakisic tourte in 40 Ländern und hatte unter anderem Gastauftritte im Syndey Opera House, Jazzfestival Istanbul, London Art Festival, Rio Cello Festival, Taipeh Art Festival uvm.

Derzeit ist Matthias Jakisic als Komponist im Theater in der Josefstadt beschäftigt, wo er auch unter anderem die Musik für Daniel Kehlmanns Stück „Reise der Verlorenen“ komponierte und auch auf der Bühne stand.

Abseits des Theaterbetriebs ist Matthias Jakisic‘ Musik vermehrt in Filmen und Serien zu hören. Er arbeitete an den Soundtracks von Paul Haslinger „FearthewalkingDead“ (Prod:AMC), „The Irregulars“ (Prod:Netflix) und „The other Me“ (Prod: David Lynch) mit.
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Milos Todorovski

Milos Todorovski – Komposition, Musikalische Leitung


Milos Todorovski wurde 1976 in Kraljevo, Serbien, geboren. Im Alter von acht Jahren begann er seine musikalische Ausbildung auf dem Akkordeon. Nach Abschluss des Musikgymnasiums Kragujevac übersiedelte Milos Todorovski in die Slowakei und später nach Österreich, wo er im Jahre 2000 den Magistertitel der Musikhochschule Bratislava erwarb und 2004 am Konservatorium der Stadt Wien sein Studium mit Auszeichnung abschloss.

Neben seiner Anstellung im Musikensemble des Burgtheaters von 2002-2010 und bis heute andauernder Folgeaufträge, Anstellung an der Musikschule der Stadt Wien als Akkordeonlehrkraft seit 2004, beteiligte er sich als Komponist, Akkordeonist und Bandoneonist an zahlreichen

Musikprojekten (z.B. Fatima Spar and The Freedom Fries, Harri Stojka Band, Roland Neuwirth und Extremschrammeln, Waldeck, Hansi Lang-Slow Club, Monika Ballwein Celebrates the Beatles, Koehne Quartett, Ensemble „die reihe“, RSO Wien, Esbjerg Ensemble-Dänemark, Württenbergisches Kammerorchester - Deutschland, Leopoldium Chamber Orchester - Polen));

Theater- und Opernproduktionen (zB Wiener Staatsoper, Wiener Volksoper, Volkstheater Wien, Theater an der Wien, Wiener Kammeroper, Theater an der Josefstadt);

und absolvierte weltweit Konzertauftritte (z.B. Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus, Mozarteum - Salzburger Festspiele, Konzertgebau Amsterdam, Barbican Center London, Esbjerg Chamber Music Festival, Beijin Music Festival, Cairo Citadel Festival, New Yorker Knitting Factory).
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KOSTÜMBILD


Almasa Jerlagic

Almasa Jerlagic


Geboren in Sarajevo und aufgewachsen in Wien. Nach dem Abschluss des Wirtschaftsstudiums, folgte ein direkter Einstieg in den künstlerischen Bereich, mit Arbeiten im Ausstattungs- und Stylingbereich in Werbung und Film, danach zunehmend Kostümassistenzen im Theater, unter anderem Volkstheater, Burgtheater, Volksoper und Theater an der Wien. Eigene Arbeiten als Kostümbildnerin am Volkstheater, Burgtheater, Dschungel Wien und zum ersten Mal für den Theatersommer Haag.

Stella*21 Preisträgerin für das Kinderstück Bambi.
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Kartenverkauf und Abendkassabüro: Hauptplatz 7, A-3350 Stadt Haag, Tel.: +43 (0)7434 44600, Fax: +43 (0)7434 44600 54, E-Mail

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Theatersommer Haag 2021

Bereits erworbene Tickets behalten auch für den Ersatztermin ihre Gültigkeit und müssen nicht umgetauscht werden. Hier finden Sie die Ersatztermine:


„Haager Perlenreihe 2021“ (Rahmenprogramm)Termin
Ursula Strauss & Ernst Molden - WüdnisDo, 30.09.2021, 20:00 Uhr Mostviertelhalle Haag


Verschobene Rahmenprogramm-Vorstellungenursprünglicher TerminErsatztermin
Martin Rockenschaub & Big Band Theory – „A Tribute to Frank Sinatra“4.7.20213. Juli 2022
Klaus Eckel – „Ich werde das Gefühl nicht los“ (ausverk.)14.7.2021, 20.15 Uhr10. Juli 2022
Christoph Grissemann & Christian Dolezal – „BUH! – Jammern auf niedrigstem Niveau“25.7.2021, 20.15 Uhr24. Juli 2022

Kunden, die bereits Karten gekauft haben, haben somit die Möglichkeit, 2021 am gleichen Wochentag die Vorstellung zu genießen. Kann jemand zu diesem Termin nicht, können die Karten selbstverständlich auf einem anderen Termin umgebucht werden. Ist gar kein Termin möglich, kann die Eintrittskarte - wie bereits von der Bundesregierung verkündet - in einen Gutschein umgewandelt werden. Dieser ist bis 31. Dezember 2022 gültig und kann nur für Veranstaltungen des Theatersommer Haag eingelöst werden.