Don Quijote - Uraufführung von Nicolaus Hagg nach Miguel De Cervantes, Regie: Stephanie Mohr, mit Christian Dolezal


05.07.–12.08.2017

URAUFFÜHRUNG VON NICOLAUS HAGG
NACH MIGUEL DE CERVANTES
REGIE: STEPHANIE MOHR
MIT CHRISTIAN DOLEZAL U.A.

In einem Zimmer auf einem Landsitz in der Mancha. Ein Bett, ein Spiegel, ein Stuhl, ein Waschtisch. Und Bücher! Überall Bücher! In dem Bett liegt der größte Held, der kühnste Ritter, der jemals gekämpft, der jemals geliebt hat: Don Quijote de la Mancha.

Er liegt, tödlich getroffen, verwundet, sterbend. Umgeben vom Pfarrer, vom Barbier, seiner Haushälterin, die die verfluchten Bücher, die ihren Herrn um den Verstand gebracht haben, gerne in die Flammen Gottes werfen würde, und von Sancho Panza, dem treuen, liebenden Diener. Er wird sterben – heute noch. Sterben an der Welt. Da bringt die Magd jenes Gasthofes, in dem unser Don die Weinschläuche zerschnitten hat, in der Annahme, sie seien ein Riese, die Rechnung. In dem Moment erwacht Don Quijote und erkennt in dieser Magd seine geliebte Dulcinea. Er kann nicht mehr sterben. Darf es nicht. Er muss von seinen Abenteuern berichten, die er im Namen seiner Geliebten bestanden hat. Und alle müssen mitspielen, denn nur so bleibt er am Leben.

Und so entstehen Windmühlen und Riesen, Galeerensträflinge und Liebespaare, Mauren und Zauberer – so wird sie wieder lebendig die Welt des Don Quijote, die vielleicht niemals aus mehr bestanden hat, als aus einem Bett, einem Spiegel, einem Stuhl, einem Waschtisch und aus Büchern. Überall.

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Rahmenprogramm




01 | 09.07.2017, 20:00 UHR

Philharmonic Rock Orchestra


Philharmonic Rock Orchestra Haag


Das Philharmonic Rock Orchestra Haag mit seinem Dirigenten Ewald Huber existiert in seiner jetzigen Form seit einigen Jahren und konzertiert zu besonderen Anlässen und bei diversen Benefizveranstaltungen. Ausgewählte Songs von Pop- Rock- und Filmmusik in einzigartigen Arrangements zeichnet dieses Orchester aus und bietet dem Publikum ein unvergessliches, mitreißendes Konzert- und Klangerlebnis.

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02 | 16.07.2017, 20:00 UHR

MARLENE – die Diva im Frack

BARTOLOMEY BITTMANN & URSULA STRAUSS


MARLENE – die Dame im Frack

Ursula Strauss, Gesang und Sprecherin
Duo BartolomeyBittmann
Matthias Bartolomey, Violoncello
Klemens Bittmann, Violine und Mandola

Ursula Strauss einmal anders. Dieses Mal nicht als Österreichs Parade-Kommissarin aus der Krimiserie „Schnell ermittelt“ unterwegs - Ursula Strauss brilliert als Erzählerin und Sängerin: Sie liest Auszüge aus Maria Rivas Buch "Meine Mutter Marlene" und interpretiert einige der bekanntesten Lieder der Dietrich, wie etwa „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ u.a.

Die Biographie der Tochter Marlene Dietrichs über ihre Mutter gewährt einen umfassenden Einblick in das an beruflichen wie amourösen Abenteuern reiche Leben der Leinwandgöttin. Und wie Marlene Dietrich mit dem Hörer am Ohr auch Außenpolitik betrieb, zeigt die Liste ihrer Telefonpartner, die sich wie das Who is Who der Mächtigen der Welt liest: Die Queen, Michael Gorbatschow, Ronald Reagan – dessen letzter Anruf aus dem Weißen Haus ihr galt.

Ergänzt werden die Lieder mit kraftvollen Klangbildern des Duos BartolomeyBittmann – ein mitreißendes Zusammenspiel von Cello, Geige und Mandola – hier werden Spontanität und Improvisation der Jazzästhetik mit kraftvoll rockenden Elementen verbunden. Eine lustvolle, musikalische Entdeckungsreise abseits konventioneller musikalischer Pfade.

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03 | 23.07.2017, 11:00 UHR

„Du hörst mir ja doch nie zu ...“

FRITZ KARL UND TANGO DE SALÓN


FRITZ KARL UND TANGO DE SALÓN

Humorvoll und zynisch präsentiert der bekannte Theater- und Filmschauspieler Fritz Karl die satirischen Kurzgeschichten „Kleine Lügen. Die besten Stories aus: Du hörst mir ja doch nie zu...“ des brasilianischen Bestsellerautors und Satirikers Luis Fernando Verissimo.

Fritz Karl – bekannt u.a. aus „Jennerwein“, „Wer früher stirbt ist länger tot“ und vielen Gastauftritten in österreichischen Fernsehproduktionen – wird dabei musikalisch begleitet vom österreichisch-ukrainischen Ensemble „Tango de Salón“. Das erfolgreiche Quintett besteht aus einem Ableger der „Österreichischen Salonisten“ und wird neben der literarischen Darbietung die Besucher in die Welt des Tango entführen.

Dabei wird sowohl Musik aus der Gründerzeit des Tangos (u.a. von Angel Villoldo, Juan de Dios Filiberto, Carlos Gardel oder Aníbal Troilo) gespielt, wie auch Gassenhauer des Tangoerneuerers Astor Piazzolla oder eben erst komponierte Nummern von Coco Nelegatti oder Ramiro Gallo. Ebenso sind Abstecher in die Tristesse des finnischen oder die Virtuosität des russischen Tangos möglich.

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04 | 30.07.2017, 20:00 UHR

Adi Hirschal – SamtOrchester de Luxe

MIT ADI HIRSCHAL


Adi Hirschal – SamtOrchester de Luxe

Mit seiner hochklassig besetzten Formation „SamtOrchester “ kramt Adi Hirschal nach seinen musikalischen Vorlieben, noch lange bevor er sich auf die uns bekannte Weise dem Wienerlied gewidmet hat.

Treibt sich herum auf den musikalischen Schauplätzen der 60er, 70er & 80er Jahre. Erklärt, wie die Lieder Der Taucher und der Flieger, Sehnsucht, Venus, Prinz Einsamkeit, Unsere Erde, Herz aus Stein, Hektik, Neue Liebe, Labyrinth und viele andere vor einem Vierteljahrhundert in einer Garage in seinen Kassettenrecorder gelangt sind... was ihm Tom Petty, Elvis Presley, Willy DeVille und Randy Newman bedeuten, und warum er sie übersetzen musste.

Wie klingen In The Ghetto, Guilty, My Way, Like A Rock, All Or Nothing, Nothings As Heavy As An Empty Heart in seiner Übersetzung?

Wie kein anderer versteht Hirschal es, sich mit seinem Publikum in den verrauchten Katakomben des Blues und den Rastplätzen des Rock’n’Roll zu verabreden, um das Leben im Allgemeinen und das seine im Speziellen hörbar und fühlbar abzuhandeln.

Gesang: Adi Hirschal
Piano: Wolfgang Tockner
Bass: Bertl Pistracher
Gitarre: Andy Cutic
Schlagzeug: Lenny Dickson
Trompete/Flügelhorn: Axel Mayer
Sax und Flöte: Herb Berger

als Gast: Christian Dolezal

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Außerhalb des Rahmens




06.08.2017, 20:00 UHR

Band Zentralorgan


Band Zentralorgan


Fünf Haager Musiker, die die Theatersommerbühne stürmen, um die Hochkultur in ihre Schranken zu weisen und den Hauptplatz in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Zurück von der farbenblindheitheilenden Kristallwanderung, die die Band vom Mostviertel durch die ungarischen Rehwälder bis nach Kalkutta führte, wird das Zentralorgan Vergangenes und auch Neues berichten. Feinster Austropop mit satirischen Texten – unkonventionell, dafür unpolitisch korrekt.

Gesang: Robert 'Hermes' Hermely
Akkordeon: Ingrid Nagelstrasser
Gitarre: Jürgen Kastner
Schlagzeug: Roland Hofreither
Bass: Nawin Bakhshi


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